Was nehme ich mit beim Wandern?

Und worauf sollte ich achten? Wandern mit Typ-1-Diabetes – was kommt in meinen Rucksack?
Es gibt für mich kaum etwas Schöneres, als einfach die Wanderschuhe* zu schnüren, den Rucksack* zu schultern und loszuziehen – raus in die Natur, den Kopf freibekommen. Als Typ-1-Diabetiker ist das natürlich nicht ganz so spontan, wie ich es mir manchmal wünschen würde, aber: Mit ein bisschen Planung steht dem Wanderabenteuer absolut nichts im Weg!
Ich teile hier mal meine persönliche Packliste – vielleicht hilft sie dir ja für deine nächste Tour. 😊
Standard-Wanderzeug – das sollte ohnehin immer dabei sein:
- Wasser, am besten gleich 1–2 Liter – ich habe meistens meine große Flasche* dabei.
- Snacks – Nüsse, Energieriegel, ein Apfel, manchmal ein belegtes Brot.
- Sonnencreme, Sonnenbrille und eine Kappe – ich habe es mir angewöhnt, lieber zu viel als zu wenig Schutz einzupacken.
- Regenjacke* – das Wetter liebt Überraschungen.
- Pflaster, Desinfektionsmittel, Blasenpflaster – meine Füße sagen, danke!
- Eine kleine Taschenlampe*, falls es doch später wird als gedacht.
- Handy mit Offline-Karte und Powerbank* – man weiß nie.
Und jetzt das Wichtigste: mein Diabetes-Equipment
Ohne diese Sachen verlasse ich keine Wanderroute – ganz egal, wie kurz oder einfach sie aussieht.
- CGM oder Blutzuckermessgerät
Ich verlasse mich zwar hauptsächlich auf meinen Sensor, aber zur Sicherheit ist ein kleines Testgerät immer dabei. - Insulin + Ersatzmaterial für Pumpe
Ersatzkatheter, Ampullen, Batterien – ich pack’s ein, auch wenn ich denke, es passiert schon nichts. Murphy’s Law und so. - Schnell wirksame Kohlenhydrate
Traubenzucker, kleine Fruchtsaft-Packs, Glukose-Gel – alles easy greifbar im Seitenfach vom Rucksack. Ich habe mir auch angewöhnt, unterwegs regelmäßig kleine Checks zu machen, damit ein Hypo mich nicht überrascht. - Langsamere Kohlenhydrate
Ein Butterbrot, Banane, Haferflockenriegel – perfekt, um nach einem Hypo nicht gleich wieder herunterzurutschen. - Notfallausweis (hier downloaden) & Glukagon
Der Diabetes-Ausweis ist bei mir immer im Portemonnaie, aber ich lege meistens noch eine Kopie oben in den Rucksack. Und das Glukagon-Notfallset – auch wenn es zum Glück noch nie gebraucht wurde – gibt mir einfach ein gutes Gefühl. - Ersatz für Sensor & Pflaster
Besonders bei mehrtägigen Touren: Ich hatte schon Sensoren, die sich bei Hitze oder Regen einfach verabschiedet haben. Nervig – aber mit Ersatz kein Problem.
🎒 Mein Tipp: Pack mit System
Ich habe mir eine Routine gebaut: Das meiste liegt griffbereit in einer eigenen Diabetes-Tasche*, die ich einfach in den Rucksack werfe. Snacks in die Seitentasche, Blutzuckermessgerät oben rein, Notfallset in die Deckeltasche – so weiß ich im Ernstfall genau, wo was ist. Und: Ich informiere auch meine Mitwanderer ganz grob – falls ich mal nicht mehr selbst handeln kann.
Fazit
Wandern mit Typ-1 ist absolut machbar – mit dem richtigen Rucksackinhalt wird es sogar richtig entspannt. Klar, es braucht ein wenig mehr Vorbereitung, aber dafür gibt es unterwegs keine bösen Überraschungen. Und am Ende zählt doch: Ich komme sicher oben an und kann die Aussicht genießen. 💪⛰️
Hast du auch Erfahrungen mit Wandern und Diabetes? Oder Tipps, die ich hier vergessen habe? Lass gern einen Kommentar da – ich freue mich über Austausch! 🥾🫶
Hier kannst Du meine Packliste als pdf herunterladen
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